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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

44 Konzern-Zwischenabschluss Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung für die ersten drei Quartale 2014 dargestellt. in Mio. € Deutschland USA Europa Systemgeschäft Group Headquarters & Group Services Überleitung Gesamt Umsatzerlöse (8) 1 278 (140) (38) (243) 1 850 Umsatzkosten 5 (809) 59 55 41 (1) (650) BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ (3) 469 (81) 17 (202) 0 200 Vertriebskosten 0 (265) 87 2 110 (1) (67) Allgemeine Verwaltungskosten 1 (27) (4) 7 31 0 8 Sonstige betriebliche Erträge 0 2 (183) 0 (3) 1 (183) Sonstige betriebliche Aufwendungen 5 0 (33) 0 (1) 0 (29) BETRIEBSERGEBNIS 3 179 (214) 26 (65) 0 (71) Zinsergebnis 0 (77) 6 0 1 0 (70) Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0 Sonstiges Finanzergebnis 25 (23) 38 (5) (1) 0 34 FINANZERGEBNIS 25 (100) 44 (5) 0 0 (36) ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 28 79 (170) 21 (65) 0 (107) Ertragsteuern 0 0 8 0 3 0 11 ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 28 79 (162) 21 (62) 0 (96) ERSTKONSOLIDIERUNG VON VIER STRUKTURIERTEN LEASING- OBJEKTGESELLSCHAFTEN. Zum 25. März 2014 hat die Deutsche Telekom vier Leasing-Objektgesell- schaften jeweils für Immobilien sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung an zwei Standorten zum Betrieb von Rechenzentren in Deutschland erst­- konsolidiert.DiebeidenRechenzentrenwurdenunterFührungeinerexternen Leasing-Gesellschaft errichtet und werden von der T-Systems International GmbH betrieben. In diesem Zusammenhang wurden Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € (Immobilien in Höhe von 0,1 Mrd. € und andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 0,1 Mrd. €) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 0,2 Mrd. € in der Konzern-Bilanz der Deutschen Telekom angesetzt. Die Deutsche Telekom ist über die vertraglichen Verpflichtungen zur Leistung von Leasing-Zahlungen an die Leasing-Objektgesellschaften hinaus nicht verpflichtet, diese Objektgesellschaften finanziell zu unterstützen. ERWERB DER RESTLICHEN ANTEILE AN T-MOBILE CZECH REPUBLIC. Die Deutsche Telekom hat am 25. Februar 2014 die ihr bisher nicht zuzu- rechnenden Anteile an der T-Mobile Czech Republic in Höhe von 39,23 % für einen Kaufpreis von 0,8 Mrd. € erworben. Der Erwerb der restlichen Anteile ermöglicht eine Vereinfachung der Kapital- und Governance-Struktur bei T-Mobile Czech Republic. Zudem bringt die Transaktion Einsparungen bei Dividendenzahlungen an Minderheitsgesellschafter. Die Auswirkungen auf dasEigenkapitalsinddemAbschnitt„Eigenkapital“aufSeite45zuentnehmen. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN. Der Rückgang um 0,8 Mrd. € der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen im Vergleich zum 31. Dezember 2013 beruht im Wesentlichen auf zwei Effekten: Im April 2014 wurde der Tausch von Mobilfunk-Spektrumlizenzen in Höhe von 0,6 Mrd. € mit Verizon Communications zur Verbesserung der Mobilfunk-Netzabdeckung in den USA abgeschlossen. Im Februar 2014 wurde der Verkauf der Scout24 Gruppe vollzogen. Hieraus resultierte ein Rückgang in Höhe von 0,3 Mrd. €. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN. Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 4,2 Mrd. € im Wesentlichen aufgrund von Investitionen in Höhe von 5,5 Mrd. €. Hierin sind 3,3 Mrd. € für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US enthalten, die im Wesentlichen aus den beiden im April 2014 vollzogenen Transaktionen über den Erwerb sowie den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen mit Verizon Communi- cations stammen. Ebenfalls trugen Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,2 Mrd. € aus dem Einbezug der GTS Central Europe Gruppe und ein in die- sem Zusammenhang angesetzter vorläufiger Goodwill in Höhe von 0,1 Mrd. € zum Anstieg bei. Währungskurseffekte in Höhe von 2,1 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten sich zudem buchwerterhöhend aus. Die Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 2,8 Mrd. € und Abgänge in Höhe von 0,6 Mrd. € im Zusammenhang mit dem Tausch von Mobilfunk-Spektrum mit Verizon Communications hatten einen gegenläufigen Effekt auf den Buchwert der immateriellen Vermögenswerte. Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2013 um 1,3 Mrd. € auf 38,7 Mrd. €. Investitionen in Höhe von 5,4 Mrd. € und Wechsel- kurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro in Höhe von 0,7 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,4 Mrd. € – im Wesentlichen aus dem Einbezug der GTS Central Europe Gruppe (0,2 Mrd. €) und der Erstkonsolidierung von vier strukturierten Leasing-Objekt- gesellschaften (0,2 Mrd. €) – hatten ebenfalls einen erhöhenden Effekt. Plan- mäßige Abschreibungen in Höhe von 4,9 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,2 Mrd. € standen dem entgegen.

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