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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

47Konzern-Zwischenabschluss Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG. Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Positiv beeinflusst wurde der Cashflow aus Geschäftstätigkeit durch im Vor­- jahresvergleich um 0,1 Mrd. € höhere vom Joint Venture EE erhaltene Dividen- denzahlungen. Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Liefe- rungen und Leistungen abgeschlossen. Daraus resultiert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein positiver Effekt auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit von 0,4 Mrd. €. Darüber hinaus waren im Vorjahresvergleichszeitraum Aus- zahlungen im Zusammenhang mit der AT&T- und der MetroPCS-Transaktion in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € und um 0,1 Mrd. € höhere Auszahlungen für Abfindungen im Cashflow aus Geschäftstätigkeit enthalten. Dem standen um 0,5 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen gegenüber, die den Cashflow aus Geschäftstätigkeit belasteten. Im Vorjahr waren zudem Einzahlungen aus dem Abschluss und der Auflösung von Zinsderivaten in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten. Cashflow aus Investitionstätigkeit. in Mio. € Q1–Q3 2014 Q1–Q3 2013 Cash Capex     Operatives Segment Deutschland (2 732) (2 130) Operatives Segment USA (3 957) (2 423) Operatives Segment Europa (1 464) (2 406) Operatives Segment Systemgeschäft (826) (692) Group Headquarters & Group Services (240) (268) Überleitung 492 319 Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteili- gungen a 1 540 662 Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 648 (340) Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 182 171 Staatsanleihen (netto) 57 (159) Erwerb GTS Central Europe Gruppe (539) – Veränderung der Zahlungsmittel aufgrund der erstmaligen Einbeziehung von MetroPCS – 1 641 Sonstiges (385) (66) (7 224) (5 691) a Enthält im Geschäftsjahr 2014 Einzahlungen in Höhe von 1,6 Mrd. € aus dem Verkauf von 70 % der Anteile an der Scout24 Gruppe. Der Cash Capex erhöhte sich um 1,1 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €. Im operativen Segment Deutschland stieg er v. a. aufgrund der im Rahmen der integrierten Netzstrategie erfolgten Investitionen in den Glasfaserkabel-Ausbau sowie in die IP-Transformation und in die LTE-Infrastruktur. In den ersten drei Quartalen 2014 wurden Mobilfunk-Lizenzen von insgesamt 2,0 Mrd. € erworben, v. a. im operativen Segment USA, in der Tschechischen Republik, in der Slowakei und in Polen. Im Vorjahr waren im operativen Segment Europa 1,2 Mrd. € erworbene Mobilfunk-Lizenzen v. a. in den Niederlanden, Rumänien und Polen enthalten. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. in Mio. € Q1–Q3 2014 Q1–Q3 2013 Begebung Anleihen 3 019 3 456 Commercial Paper (netto) 1 456 1 956 Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 136 (547) Einzahlungen aus der Zuteilung von OTE Aktien­ optionen 26 – Aktienoptionen T-Mobile US 17 89 Rückzahlung Anleihen (3 794) (3 265) Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (1 289) (2 232) Schuldscheindarlehen (netto) (1 219) (309) Erwerb der restlichen Anteile der T-Mobile Czech Republic (828) – Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (618) – Rückzahlung Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) (214) (375) Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (121) (116) Aktienrückkauf OTE (64) – Kredite OTE (netto) (34) (260) Rückzahlung Finanzverbindlichkeiten gegenüber Sireo – (534) Rückzahlung EIB-Kredite – (32) Sonstiges 42 (41) (3 485) (2 210) Zahlungsunwirksame Transaktionen in der Konzern-Kapitalfluss­ rechnung. Im Juni 2014 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient, sondern durch Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Angaben zum „Eigenkapital“, Seite 45). Die zahlungswirksame Erfüllung der Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG betrug 1,2 Mrd. €. Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2014 Finanzierungs- formen in Höhe von 0,5 Mrd. € gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden. In der Bilanz werden diese in der FolgeunterdenfinanziellenVerbindlichkeitenausgewiesen.BeiZahlungerfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.

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