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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

52 Konzern-Zwischenabschluss Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 Finanzinstrumente, die zum Fair Value bewertet werden. in Mio. € 30.09.2014 31.12.2013 Level 1 Level 2 Level 3 Summe Level 1 Level 2 Level 3 Summe AKTIVA Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 315 6 321 365 7 372 Financial Assets Held for Trading (FAHfT) 599 599 596 596 Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung 323 323 175 175 PASSIVA Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) 489 489 581 581 Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung 555 555 1 002 1 002 Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente, die in Level 1 und Level 2 ausgewiesen sind, verschiedene Klassen. In Level 1 werden 315 Mio. € (31. Dezember 2013: 365 Mio. €) ausgewiesen, die größten- teils auf börsennotierte Staatsanleihen entfallen, deren beizulegende Zeitwerte jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag entsprechen. Die Zuordnung der börsennotierten Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten zu Level 1 oder Level 2 erfolgt auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige Instrument. In EUR oder USD denomi- nierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind regelmäßig als Level 1zuqualifizieren,dieübrigenregelmäßigalsLevel2.Diebeizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominal- werten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrunde­ legung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitu- ten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldschein­ darlehen, sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zins­- strukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread- Kurve der Deutschen Telekom ermittelt. Da für die im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss- Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. In Optionspreismodelle finden aktuelle Marktvolatilitäten Eingang. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegendenZeitwerteentsprechendemFullFairValuebzw.demDirtyPrice. Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich eine Forderung bzw. Verbindlichkeit in Höhe des Saldos. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanz- ­instrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die DeutscheTelekomfreiverfügbareBarmittelimRahmenvonCollateralverträgen in Höhe von 294 Mio. € (31. Dezember 2013: 40 Mio. €), die das Ausfallrisiko weiter reduzierten. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem bei- zu­legenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 922 Mio. € (31. Dezember 2013: 771 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Verein­ barungen zum 30. September 2014 ein maximales Ausfallrisiko a in Höhe von 53 Mio. € (31. Dezember 2013: maximales Ausfallrisiko: 3 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanz­ instrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten, weshalb die hierfür ausgewiesenen Forderungen in Höhe von 616 Mio. € (31. Dezember 2013: 941 Mio. €) zum Abschluss-Stichtag keinen Ausfallrisiken unterlagen. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Aus- fallrisikovonfinanziellenVermögenswertenminderndenVereinbarungen.Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert. Die unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesenen gezahlten Collaterals unterliegen keinem Ausfallrisiko und bilden daher eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstru- menten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. a Aufgrund der sehr guten Bonität der Kontraktbanken ist das Ausfallrisiko als gering zu betrachten.

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