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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

9Konzern-Zwischenlagebericht Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 Konzern-Zwischenlagebericht. KONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNG. Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2013 (Geschäftsbericht 2013, Seite 62 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hierzu keine wesentlichen Änderungen. Seit dem 1. Januar 2014 wird das ICSS/GNF-Geschäft der Local Business Units(LBU),dasbiszum31.Dezember2013organisatorischdemoperativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Einheiten im europäischen und nicht-europäischen Ausland, die im wesentlichen Tele- kommunikationsvorleistungen für die ICSS (International Carrier Sales & Solutions) als Teil des operativen Segments Europa, aber auch für fremde Dritte erbringen. Zusätzlich erfolgte zum 1. Januar 2014 der Zusammen­ schlussderlokalenGeschäftskundeneinheitenderT-SystemsCzechRepublic, die bisher im operativen Segment Systemgeschäft geführt wurde, mit der T-Mobile Czech Republic. Die Gesellschaft wird nun zusätzlich zum Mobil- funk- und Festnetz-Geschäft auch ICT-Lösungen für Geschäftskunden und öffentlicheVerwaltungenanbieten.DerAusweiserfolgtimoperativenSegment Europa. Die Änderung der Ausweise wurde aus Gründen einer besseren Steuerbarkeit der Bereiche durchgeführt. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Das Joint Venture EE in Großbritannien, das bisher dem operativen Segment Europa zugewiesen war, wurde zum 1. Januar 2014 in das Segment Group Headquarters & Group Services überführt. Aufgrund der Neudefinition des Steuerungsmodells unseres Joint Ventures EE erfolgt der Ausweis seitdem im Vorstandsbereich Finanzen. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentbericht- erstattung im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 48). WIRTSCHAFTLICHES UMFELD. Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die Entwicklung der Weltwirtschaft in den ersten neun Monaten 2014, den Aus­- blick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken, den Tele- kommunikationsmarkt sowie das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter der Voraussetzung, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen. ENTWICKLUNG DER WELTWIRTSCHAFT. Das globale Wirtschaftswachstum entwickelte sich in den ersten drei Quartalen 2014 mit einem gebremsten Tempo. Die erwartete Zunahme der Expansion im Welthandel ist auch im dritten Quartal 2014 ausgeblieben. In unseren Kernmärkten haben sich die Volkswirtschaften – wenn auch mit zunehmend mäßigem Expansionstempo – in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 mehrheitlich positiv entwickelt, was die gesamtwirtschaftliche Produktion betrifft. Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich jedoch durch das niedrige Tempo der wirtschaftlichen Erholung in den meisten Ländern unseres operativen Segments Europa nicht verbessert; die Zunahme an Erwerbstätigen hat sich verlangsamt und die Arbeitslosigkeit nimmt teilweise wieder geringfügig zu. In Deutschland wuchs die Volkswirtschaft in den ersten neun Monaten 2014 moderat. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich unverändert robust und die Arbeitslosenquote lag Ende September 2014 bei 6,5 %. Die US-Wirtschaft verzeichnete dank der weiteren Erholung auf dem Arbeits- markt und der anhaltenden positiven Grunddynamik des privaten Konsums auch im dritten Quartal ein robustes Wachstum. DievolkswirtschaftlicheEntwicklunginderEurozoneunddenübrigenLändern der europäischen Union war weiterhin sehr uneinheitlich. Sehr positive Wachs­- tumsratenverzeichnetendieVolkswirtschafteninGroßbritannien,derSlowakei, Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik. In den Niederlanden, Österreich und Rumänien war das Expansionstempo eher moderat. Zum dritten Quartal 2014 deuten die Prognosen in Griechenland erstmals seit 2009 eine positive Wachstumsrate an. Kroatien verzeichnete aufgrund seiner verhaltenen Reformen und seiner fehlenden Wettbewerbsfähigkeit erneut einen Rückgang des BIP. Diese Tendenz wurde noch verstärkt durch schwache Tourismus­ zahlen und Handelsumsätze in den Sommermonaten. Entwicklung des BIP in unseren Kernländern. in % Q1 2014 gegenüber Q1 2013 Q2 2014 gegenüber Q2 2013 Q3 2014 gegenüber Q3 2013 Deutschland 2,2 1,3 1,3 USA 1,9 2,6 2,3 Griechenland (1,0) (0,4) 0,2 Rumänien 3,7 1,5 1,8 Polen 3,5 3,3 3,0 Ungarn 3,3 3,7 3,1 Tschechische Republik 2,6 2,5 2,7 Kroatien (0,6) (0,8) (0,5) Niederlande 0,1 1,1 1,2 Slowakei 2,1 2,3 2,4 Österreich 0,8 0,9 1,0 Großbritannien 2,9 3,2 3,2 Quelle: Oxford Economics, Stand Oktober 2014. AUSBLICK. Wir gehen davon aus, dass sich die weltwirtschaftliche Expansion zum Ende des Jahres 2014 und in 2015 leicht beschleunigen wird. Dies sollte v. a. durch eine anziehende Dynamik des Wachstums in den Schwellenländern unter- stützt werden. Die weiterhin expansive Geldpolitik und die abnehmenden fiskal-politischen Restriktionen könnten diesen Verlauf unterstützen.

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