Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2015 - Geschäftsentwicklung des Konzerns

10 Konzern-Zwischenlagebericht Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht H1 2015. FREQUENZVERGABE Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten aktuellen Entwicklungen bei den Frequenzvergabeverfahren: ƒƒ In Deutschland startete die BNetzA am 27. Mai 2015 die Versteigerung der 0,9 bzw. 1,8 GHz-Frequenzrechte aus den GSM-Lizenzen der deutschen Netzbetreiber sowie weiterer Frequenzen aus den Bereichen 0,7 GHz (Digitale Dividende II) und 1,5 GHz. Nach 16 Tagen des Bietens ging das Verfahren am 19. Juni 2015 nach der 181. Runde zu Ende. Telekom Deutschland erreichte ihre Frequenzziele und erwarb von den insgesamt zur Verfügung stehenden 270 MHz in den vier Bändern 100 MHz zu einem Preis von knapp unter 1,8 Mrd. €. ƒƒ In Albanien hat sich AMC, Tochter unserer griechischen Beteiligung OTE, um die Verlängerung ihrer im August 2014 ausgelaufenen GSM-Lizenz mit Frequenzen in den Bereichen 0,9 und 1,8 GHz beworben. Aufgrund der Er- füllung aller Voraussetzungen wurde die Verlängerung der Lizenz im Januar 2015 genehmigt. Des Weiteren hat die albanische Regulierungsbehörde AKEPimApril2015eineVergabevonFrequenzenimBereich1,8GHzdurch- geführt, an der sich AMC erfolgreich beteiligt hat. Im Mai 2015 schließlich führte die albanische Regulierungsbehörde eine Vergabe von Frequenzen im Bereich 2,6 GHz durch. AMC erwarb in der Vergabe für einen Preis von umgerechnet rund 3 Mio. € 2 x 20 MHz im Bereich 2,6 GHz. Mit dem erstei- gerten Spektrum plant AMC, LTE-Dienste im September 2015 einzuführen. ƒƒ In Polen hat der Regulierer UKE die Vergabe für die Frequenzen aus den Bändern 0,8 und 2,6 GHz in Form einer simultanen Mehrrundenauktion am 10. Februar 2015 begonnen. T-Mobile Polska bewarb sich neben fünf anderen Unternehmen um die Teilnahme. Mittlerweile hat ein Bieter das Verfahren verlassen. Ein Ende der Bietphase ist derzeit noch nicht absehbar. ƒƒ Zu weiteren Verzögerungen der Frequenzauktionsvorbereitungen kam es in Montenegro, wo mit einer Veröffentlichung finaler Vergaberegeln und dem Start der Bietphase im ersten Halbjahr 2014 gerechnet worden war. Die Regulierungsbehörde veröffentlichte im Mai 2015 eine Konsultation zu den Vergabebedingungen. Nach Abschluss der Kommentierungsphase wartet der Markt nun auf die für Juli 2015 angekündigte zweite Konsultation zu den Auktionsregeln sowie zu weiteren Details. Derweil schrieb die Behörde einen Aufruf zur Abgabe von Angeboten für Auktionsberatungsleistungen aus. Mit der Finalisierung der Auktionsregeln wird bis November 2015 sowie mit der Durchführung der Auktion im ersten Quartal 2016 gerechnet. ƒƒ Am 8. April 2015 hat die US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC der T-Mobile US formal die im Januar 2015 für 1,6 Mrd. € ersteigerten AWS-3-Frequenzen zugeteilt. ƒƒ In Ungarn hat die Regulierungsbehörde NMHH die Absicht bekanntge­ geben, die Nutzungsrechte am Spektrum in den Bereichen 3,4 bis 3,6 und 3,6 bis 3,8 GHz neu zu regeln. Es wird damit gerechnet, dass die Frequenzen inKürzefürdendigitalenMobilfunkfreigegebenwerdenundim Herbst 2015 ein Vergabeverfahren für das Spektrum gestartet werden wird. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS ERTRAGSLAGE DES KONZERNS UMSATZ Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 erzielten wir einen Konzern­ umsatz von 34,3 Mrd. €, der damit deutlich um 4,3 Mrd. € bzw. 14,2 % über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Maßgeblich trug – neben Wechselkurseffekten – unser operatives Segment USA mit dem anhaltenden starken Zugang an Neukunden infolge ihrer „Uncarrier“-Initiativen zu dieser Umsatzentwicklung bei. Unser operatives Segment Deutschland konnte sich unter den wettbewerbsbedingten Rahmenbedingungen speziell im Mobilfunk gut im Markt behaupten und verzeichnete insgesamt ein Plus von 2,0 %. In unserem operativen Segment Europa konnten wir den Umsatz u. a. durch die konsequente Ausrichtung unserer Landesgesellschaften auf die Wachstums- felder trotz wettbewerbsbedingter Preisreduzierungen im Mobilfunk und Festnetz sowie Entscheidungen von Regulierungsbehörden annähernd auf dem Vorjahresniveau halten. Die Neuausrichtung des Geschäftsmodells von T-Systems belastete ebenso wie die generell rückläufige Preisentwicklung im IT- und Kommunikationsgeschäft den Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft. Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten von insgesamt 2,5 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, und positiven Konsolidierungskreiseffekten von 0,1 Mrd. € lag der Umsatz um 1,7 Mrd. € bzw. 5,2 % über dem Vorjahresniveau. Detailliertere Angaben zu den Umsatz- entwicklungen in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft sowie in dem Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“ (Seite 16 ff.) entnommen werden.

Seitenübersicht