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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2015

19Konzern-Zwischenlagebericht Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht H1 2015. Privatkunden Vernetztes Leben vom Handy bis zum Fernseher. Im ersten Halbjahr 2015 konnten wir im Mobilfunk 585 Tsd. Vertragskunden hinzugewinnen, davon entfielen 205 Tsd. Neukunden auf unsere Marken „Telekom“ und „congstar“. Die hohe Akzeptanz der im September 2014 neu eingeführten MagentaMobil- Tarife sowie der AllnetFlat-Tarife bei „congstar“ führten zu dem Kunden- zuwachs. Weiterhin werden seit dem 15. Januar 2015 unter den Vertrags- kunden die Kunden von Turkcell mit einem Bestand zum Ende des ersten Halbjahres 2015 von 338 Tsd. Kunden in der neu gegründeten Gesellschaft Telekom Deutschland Multibrand GmbH ausgewiesen. Das Geschäft mit den Wiederverkäufern (Service Provider) stieg mit 42 Tsd. im ersten Halbjahr 2015 nur leicht, nachdem im ersten Quartal die Integration der Turkcell-Kunden stattgefunden hat. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 808 Tsd. Insgesamt sank im ersten Halbjahr 2015 die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden gegenüber dem Jahresende 2014 leicht um 0,8 %. Im ersten Halbjahr 2015 konnten wir im Festnetz 1,2 Mio. Kunden auf IP- basierte Anschlüsse umstellen. Gegenüber dem Jahresende 2014 konnten wir 133 Tsd. TV-Kunden hinzugewinnen. Von den 10,1 Mio. Breitband-An- schlüssen nutzen rund 2,0 Mio. einen Glasfaser-Anschluss – alleine 499 Tsd. haben wir im ersten Halbjahr 2015 hinzugewonnen. Die Anschlussverluste im Festnetz lagen bei 192 Tsd. und somit deutlich unter den Anschlussverlusten des Vorjahreszeitraums von 367 Tsd. Geschäftskunden Vernetztes Arbeiten mit innovativen Lösungen. Der positive Trend im Geschäftskundensegment aus dem Vorjahr setzt sich fort: Im ersten Halbjahr 2015 konnten wir 699 Tsd. neue Mobilfunk-Kunden gewinnen; davon waren 111 Tsd. werthaltige Vertragskunden. In einem sehr preisaggressiven Markt konnten wir im Bereich M2M 588 Tsd. Karten hinzugewinnen. Ursache für das Wachstum ist der vermehrte Einsatz von SIM-Karten, v. a. in der Automobil- und in der Logistikbranche. Beim mobilen Internet wächst die Kundennach- frage nach Tarifen mit höheren Bandbreiten in Verbindung mit höherwertigen Endgeräten. Die Zahl der Festnetz-Anschlüsse blieb gegenüber dem Jahres- ende 2014 stabil bei 3,4 Mio. Die Breitband-Anschlüsse lagen mit 2,1 Mio. auf dem Niveau des Jahresendes 2014; die Zahl der Glasfaser-Kunden steigerten wir dabei um 25,8 %. Positiv entwickelten sich die Produkte beim „Vernetzten Arbeiten“: Insbe- sondere stieg die Nachfrage nach IT-Cloud-Produkten. Bei unseren Tarifen „DeutschlandLAN – die Komplettlösung für Ihr Büro“ verzeichneten wir weiterhin steigende Zuwächse. Wholesale Der Anschlussbestand im Bereich Wholesale blieb gegenüber dem Jahres­ ende 2014 insgesamt stabil bei 11,2 Mio. Zum Ende des ersten Halbjahres 2015 betrug der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand 9,3 % – 2,9 Prozentpunkte über dem Wert zum Jahresende 2014. Ursache für das ver- stärkte Wachstum unserer entbündelten Wholesale-Anschlüsse um 388 Tsd. bzw. 18,0 % gegenüber dem Jahresende 2014 war in erster Linie die hohe Nachfrage im Zusammenhang mit dem Kontingentmodell. Die Zahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse sank hingegen um 37 Tsd. Dieser Trend wird wohl auch in den kommenden Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Band­- breite oder auf eigene Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer- Anschlussleitungen (TAL) reduzierte sich gegenüber Jahresende 2014 um 369 Tsd. bzw. 4,2 %. Dieser Rückgang hat folgende Gründe: zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen, zum anderen, weil Kunden zu Kabelanbietern wechseln und Wettbewerber teil­ weise ihre Endkunden auf Mobilfunk-basierte Anschlüsse migrieren.

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