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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2015

31Konzern-Zwischenlagebericht Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht H1 2015. Gesamtumsatz Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im Berichtszeitraum 4,2 Mrd. € und lag somit um 1,7 % unter dem Vorjahres- niveau. Ursache war in erster Linie der planmäßig rückläufige Umsatz des Geschäftsbereichs Telekom IT. Der Umsatz der Market Unit, also im Kern das Geschäft mit externen Kunden, war mit 3,4 Mrd. € um 2,3 % höher als im Vergleichszeitraum; dabei konnte insbesondere der internationale Umsatz ausgebaut werden. Die generell rückläufige Preisentwicklung im ICT-Geschäft konnte durch den Umsatz aus Neuverträgen überkompensiert werden. Darüber hinaus wirkten Wechsel­ kurs­effekte positiv auf den Umsatz der Market Unit. Im Geschäftsbereich Telekom IT, der hauptsächlich die nationalen internen IT-Projekte unseres Konzerns bündelt, lag der Umsatz mit 738 Mio. € um 16,7 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen durch geringere konzerninterne Umsätze aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems begründet. Weiterhin spiegelt der Rückgang v. a. die vorgesehenen Einsparungen des Konzerns bei den IT-Kosten wider. EBITDA, bereinigtes EBITDA ImBerichtszeitraumsankdasbereinigteEBITDAunseresoperativenSegments Systemgeschäft um 58 Mio. € bzw. 13,6 %. Der Rückgang ist auf einen deut- lich reduzierten Beitrag der Telekom IT zurückzuführen. In der Market Unit konnte die Steigerung des bereinigten EBITDA weiter fortgeführt werden. So erhöhte sich der Ergebnisbeitrag der Market Unit im Vergleich zum Vorjahr um 34,9 %. Gründe dafür sind u. a. die verbesserte Kundenprofitabilität sowie die Effekte aus den eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienz­steigerung. Diese positiven Effekte wurden teilweise durch notwendige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells mit dem Ziel, nachhaltig profitables Wachstum sicher- zustellen, kompensiert. Die bereinigte EBITDA-Marge sank von 10,0 % im Vorjahresvergleichszeitraum auf 8,8 % im ersten Halbjahr 2015. Das EBITDA sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 68,2 % auf 75 Mio. €, bedingtdurchdiebeimbereinigtenEBITDAbeschriebenenEffekte.DieSonder­- einflüsse lagen über Vorjahresniveau, v. a. durch Restrukturierungsprogramme und die Beilegung von Differenzen bzw. die Optimierung von Transaktionen. EBIT, bereinigtes EBIT Das bereinigte EBIT war im ersten Halbjahr 2015 um 50 Mio. € besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maßgebliche Einflüsse waren die im bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte bei gesunkenen Abschreibungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems und der Verlängerung einer Software-Nutzungsdauer. Die bereinigte EBIT-Marge stieg von 0,1 % im Vergleichszeitraum auf 1,3 %. Cash Capex Der Cash Capex lag im Berichtszeitraum bei 0,5 Mrd. €. Unser weiterhin hohes Investitionsniveau steht im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells, das wir mit der zunehmenden Digitalisierung von Wirt- schaftsunternehmen weiterentwickeln. Deshalb investieren wir in intelligente Netzlösungen wie Vernetztes Automobil, Gesundheit und Energie sowie in digitale Zukunftsfelder wie Cloud Computing oder Cyber Security. Dem entgegen wirkten Effizienzsteigerungen, u. a. durch die Standardisierung der ICT-Plattformen.

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