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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2015 - Erhebliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle

41Konzern-Zwischenabschluss Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht H1 2015. ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE RECHNUNGSLEGUNG Der Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach denVorschriftendes§37y Wertpapierhandelsgesetz(WpHG)i.V.m.§37w Abs. 2 WpHG einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern- Zwischenlage­bericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Konzern-Zwischen­abschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzu­wenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlage- bericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt. STATEMENT OF COMPLIANCE Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2015 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden An­ passungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 (Geschäftsbericht 2014, Seite 182 ff.). ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTS­- JAHR 2015 RELEVANT SIND Im Mai 2013 hat das IASB die IFRIC-Interpretation 21 „Levies“ veröffentlicht. Kernpunkt der Interpretation ist die Frage, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von der öffentlichen Hand auferlegt wird. Das IFRIC stellt klar, dass das verpflichtende Ereignis für den Ansatz einer Schuld diejenige Aktivität ist, die die Zahlungsverpflichtung nach der einschlägigen Gesetz­ gebung auslöst. Ein „wirtschaftlicher Zwang“, die betreffende Aktivität künftig unter Berücksichtigung des Prinzips der Unternehmensfortführung auszu- üben, stellt hingegen ausdrücklich kein verpflichtendes Ereignis dar. Die neuen Vorschriften wurden im Juni 2014 in europäisches Recht über­ nommen und sind innerhalb der Europäischen Union erstmals rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 17. Juni 2014 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom. Im Dezember 2013 hat das IASB „Annual Improvements to IFRSs 2011–2013 Cycle“ veröffentlicht, durch die vier Standards geändert wurden. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Klarstellungen. Die Änderungen wurden im Dezember 2014 von der Europäischen Union in europäisches RechtübernommenundsindinnerhalbderEuropäischenUnionprospektiv anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash­- flows der Deutschen Telekom. Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen undSchätzungsunsicherheitensinddemKapitel„GrundlagenundMethoden“ des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2014 zu entnehmen (Geschäfts­ bericht 2014, Seite 182 ff.). VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES UND TRANS­ AKTIONEN MIT EIGENTÜMERN DARSTELLUNG DER QUANTITATIVEN AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS IM ERSTEN HALBJAHR 2015 Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte im vorhergehenden Geschäfts- jahr Gesellschaften. Die Vergleichbarkeit des Konzern-Zwischenabschlusses und der Angaben in der Segmentberichterstattung ist daher zum Teil einge- schränkt. Die dargestellten Effekte im operativen Segment Europa resultierten zum einen aus dem von der Deutschen Telekom am 30. Mai 2014 vollzogenen Erwerb von 100 % der Anteile an der Consortium 1 S.à.r.l., Luxemburg, und damit an der GTS Central Europe Gruppe. Zum anderen veräußerte die Deutsche Telekom am 2. Januar 2014 die Euronet Communications B.V., Den Haag, Niederlande, die bis dahin Bestandteil des operativen Segments Europa war. Die dargestellten Effekte im Segment Group Headquarters & Group Services resultierten aus der Veräußerung der Anteile an der Scout24 Gruppe im ersten Quartal 2014. In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung dargestellt.

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