Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2015

50 Konzern-Zwischenabschluss Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht H1 2015. Da die vorgenannten, in von T-Mobile US emittierte Anleihen und Mandatory Convertible Preferred Stock eingebetteten Kündigungs- und Wandlungs- rechte keinem Ausfallrisiko unterliegen, bilden sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlich- keit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller deri- vativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von CollateralverträgeninHöhevon1 586 Mio. € (31.Dezember2014:486 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 1 586 Mio. € reduziert, da den erhal- tenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechendeNettoderivatepositionengegenüberstehen.Fürdiederivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 2 131 Mio. € (31. Dezember 2014: 1 160 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. Juni 2015 ein maximalesAusfallrisikoinHöhevon67Mio. €(31. Dezember 2014:52 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicher- heiten in Höhe von 55 Mio. € (31. Dezember 2014: 527 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 53 Mio. € entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

Seitenübersicht