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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2015

14 Konzern-Zwischenlagebericht Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht 9M 2015. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forde­ rungen verringerten sich um 0,2 Mrd. € auf 10,3 Mrd. €. Im Zusammen- hang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich der Forderungsbestand um 0,8 Mrd. €. Ebenfalls reduzierend wirkte das bei T-Mobile US neu ein­- ge­führte Geschäftsmodell „JUMP! On Demand“: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten bei Vertragsabschluss mit dem Kunden in diesem Zusammenhang nicht mehr die Forderung aus dem Endgeräteverkauf sondern nur noch die monatliche Mietrate für das End­ gerät. Erhöhend wirkten v. a. Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. In den sonstigen Aktiva waren zum 30. September 2015 folgende wesent­ liche Effekte enthalten: Der Anstieg bei den Buchwerten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen um 1,3 Mrd. € resultierte v. a. aus zwei im dritten Quartal 2015 vereinbarten Transaktionen über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US mit AT&T sowie Verizon Communications. Diese wirkten sich in Höhe von 0,6 Mrd. € bzw. 0,2 Mrd. € buchwerterhöhend aus. Im Zusammenhang mit der seit Dezember 2014 vor- genommenen Reklassifizierung unserer Anteile am Joint Venture EE wirkten sich Währungskurseffekte aus der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,3 Mrd. € erhöhend auf den Buchwert aus. Die Vorräte erhöhten sich um 0,3 Mrd. €, v. a. aufgrund eines höheren Bevorratungs­volumens an Endgeräten (v. a. höherpreisiger Smartphones) bei T-Mobile US sowie von Währungskurseffekten aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 0,2 Mrd. €. Dieser Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit den an der Scout24 AG gehaltenen Anteilen: Eine im zweiten Quartal 2015 erhaltene Dividendenzahlung vermin- derte den Beteiligungsbuchwert um 0,1 Mrd. €. Unsere kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 1,9 Mrd. € auf insge­- samt 57,1 Mrd. € erhöht. Wesentliche Effekte auf die finanziellen Verbind­ lichkeiten sind dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit auf Seite 45 f. des Konzern-Zwischenabschlusses zu entnehmen. Der Rückgang bei den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflich­ tungen um 0,2 Mrd. € auf 8,3 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus Rechnungszinsanpassungen aus denen insgesamt ein zu erfassender versicherungsmathematischer Gewinn von 0,2 Mrd. € resultierte. Die passiven latenten Steuern erhöhten sich um 1,1 Mrd. € auf 8,8 Mrd. €, insbesondere aufgrund von Währungskurseffekten aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 0,2 Mrd. € auf 9,8 Mrd. € erhöht. Der Aufbau des Verbindlichkeiten- bestands ist im Wesentlichen auf die Währungskurseffekte aus der UmrechnungvonUS-DollarinEurozurückzuführen.Verminderndwirkte die saisonal bedingte Verminderung des Einkaufsvolumens bei fast allen Landesgesellschaften unseres operativen Segments Europa. Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 2,4 Mrd. € auf 36,5 Mrd. € an. Erhöhend wirkten der Überschuss in Höhe von 2,4 Mrd. €, ergebnisneutraleEffekteausderWährungsumrechnunginHöhevon1,5 Mrd. €, die Berücksichtigung versicherungsmathematischer Gewinne (nach Steuern) in Höhe von 0,1 Mrd. € und die erfolgsneutrale Bewertung von Sicherungs­ instrumenten in Höhe von 0,4 Mrd. €. Zudem wurde im Zusammenhang mit der unseren Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen, eine Kapitalerhöhung unter Einbringung der Divi­ den­denansprüche von 1,1 Mrd. € durchgeführt. Dem entgegen standen Dividendenausschüttungen für das Geschäftsjahr 2014 an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 2,3 Mrd. € und an Minderheiten in Höhe von 0,1 Mrd. €. Ein weiterer das Eigenkapital mindernder Effekt resultierte aus dem Erwerb der restlichen Anteile an der Slovak Telekom in Höhe von 0,9 Mrd. €. Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten in Mio. € Netto-Finanz- verbindlich- keiten am 01.01.2015 Sonstige Effekte Währungs- effekte Erwerb der restlichen Anteile an Slovak Telekom Netto-Finanz- verbindlich- keiten am 30.09.2015 47 868 42 500 225 1 255 900 1 330 1 437 Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) (3 548) Erwerb Spektrum Zukünftige Zahlungen für Spektrum (Deutschland) Dividenden- ausschüttungen (inkl. Minder- heiten) 3 769 47868 42500 1255 1330 1437 (3548) 3769

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