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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2015

25Konzern-Zwischenlagebericht Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht 9M 2015. Gesamt Auch in den ersten neun Monaten 2015 waren die Telekommunikations­ märkte in den Ländern unseres operativen Segments Europa weiterhin einer hohen Wettbewerbsintensität ausgesetzt. Trotzdem konnten wir die Kundenbestände im Mobilfunk nahezu stabil halten, unsere TV- und Breitband-Anschlüsse sogar leicht steigern. Dies ist zurückzuführen auf unsere Strategie, in höhere Bandbreiten – sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz – zu investieren. Gerade der Ausbau und die Vermarktung von Anschlüssen auf Basis der Glasfaser-Technologie gewinnt bei unseren Kunden eine immer stärkere Bedeutung, wovon v. a. das TV-Geschäft profitiert. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie konnten wir die Anzahl der IP-Anschlüsse kontinuierlich steigern – in erster Linie durch die erfolgreiche Migration von klassischen PSTN-Anschlüssen auf IP- Technologie in vielen Ländern unseres operativen Segments Europa. Mobilfunk Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Zum Ende des dritten Quartals 2015 zählten wir 55,7 Mio. Mobilfunk-Kunden in unserem Gesamtbestand. Trotz einer immer noch hohen Wettbewerbsintensität auf den europäischen Mobilfunk-Märkten konnten wir uns gut behaupten und den Kundenbestand nahezu auf konstantem Niveau gegenüber dem Vorjahresendwert halten. Wir positionieren uns in den jeweiligen Märkten als Qualitätsanbieter mit dem besten Service – und in vielen Ländern auch als Anbieter mit dem besten Mobilfunknetz. Teil unserer Netzstrategie ist es, unsere Mobilfunk­ netze konsequent mit der 4G/LTE-Technologie auszubauen. Seit dem dritten Quartal 2015 bieten wir unseren Kunden nun auch in Albanien LTE kommerziell an und sind somit in allen unseren Landesgesellschaften mit der 4G/LTE-Technologie vertreten. Durch unsere Investitionen in unser 4G/LTE-Netzwerk können wir unsere Kunden mit einer schnellen Breit- band-Anbindung via Mobilfunk sowie mit einer größeren Netzabdeckung versorgen. So konnten wir zum Ende des dritten Quartals z. B. in Ungarn bereits 95 % der Bevölkerung mit LTE erreichen. In Kroatien liegen wir bei über 90 %. Bis 2018 wollen wir auch in anderen Ländern eine Netz­ abdeckung zwischen 75 und 95 % erreichen. DurchdiehoheGeschwindigkeitunsererNetzeinVerbindungmitinnovativen Bündel-Produktangeboten und einem attraktiven Endgeräte-Portfolio konnten wir insbesondere im werthaltigen Vertragskundengeschäft leicht zulegen. Dadurch erhöhte sich der Anteil der Vertragskunden am Gesamt­ kundenbestand auf 46 %. Hauptgrund dafür ist die positive Entwicklung bei den Geschäftskunden. Unserer Strategie folgend, uns auf das wert­- haltige Vertragskundengeschäft zu konzentrieren, reduzierte sich der Prepaid-Kundenbestand zum Ende des dritten Quartals 2015 gegenüber dem Jahresendwert 2014 um 1,1 %. Festnetz Telefon, Internet und Fernsehen. Unsere Investitionen in TV-Übertragungs- rechte in vielen Ländern unseres operativen Segments ließ die Nachfrage nach unseren TV-Produkten auch aufgrund des teils exklusiven Inhalts merklich steigen. So wuchsen unsere Kundenzahlen um 3,2 % auf 3,8 Mio. an. Gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres ergab sich sogar ein Anstieg von 4,4 %. Davon entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von insge- samt 162 Tsd. auf Griechenland, Ungarn und die Slowakei. Als integrierter Telekommunikationsanbieter wollen wir die Konvergenz von Festnetz- und Mobilfunk-Technologie vorantreiben und bieten bereits in allen unseren integrierten Ländern unseren Kunden Fixed Mobile Convergence (FMC)-Produkte an. Unser neues Tarifmodell „Magenta1“ konnten wir zum Ende des dritten Quartals 2015 in vier Landesgesellschaften (Slowakei, Rumänien, Ungarn und EJR Mazedonien) am Markt einführen. Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes und standardisiertes Netz- werk, in dem wir alle unsere Landesgesellschaften mit Festnetz-Architektur auf IP-Technologie umstellen. Mit Erfolg, denn zum 30. September 2015 konnten wir bei den IP-basierten Anschlüssen einen Bestand von über 3,9 Mio. verzeichnen – gegenüber dem Jahresendwert 2014 ein Zuwachs von 13,1 %. Nach dem erfolgreichen Abschluss der IP-Migration in der Slowakei und in EJR Mazedonien im vergangenen Jahr, werden nun Kroatien und Montenegro zum Jahresende 2015 folgen. Mit einer Migrationsquote von 98 % bzw. 96 % liegen wir hier nach den ersten neun Monaten 2015 gut im Plan. Insgesamt lag der Anteil der IP-basierten Anschlüsse auf Segmentebene bei 45,2 %. In unserem operativen Segment Europa nutzten zum Ende des dritten Quartals 2015 rund 8,7 Mio. Kunden einen Festnetz-Anschluss. Der Rückgang gegen- überdemJahresende2014von3,3 % war v. a. die Folge von Anschlussverlusten bei der klassischen Telefonie (PSTN). Bei den Breitband-Anschlüssen Retail zeigte sich eine anhaltende Wachstums- dynamik mit einem Anstieg um 2,4 % auf 5,1 Mio. Anschlüsse. Haupttreiber für den Anstieg war das DSL-Geschäft, v. a. in Griechenland, wo sich die zukunftsorientierte VDSL-Technologie eines regen Zuwachses erfreut. Aber auch in Ungarn und der Slowakei wuchs die Zahl der Breitband-Anschlüsse. Beim Ausbau der Glasfaser-Technologie kommen wir gut voran: So stieg die Netzabdeckung der Haushalte in unserem operativen Segment zum 30. September 2015 auf 18 %. Bis 2018 wollen wir 50 % der Haushalte – in unseren integrierten Landesgesellschaften – mit FTTx mit bis zu 100 MBit/s versorgen.

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