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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2015

28 Konzern-Zwischenlagebericht Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht 9M 2015. Griechenland.InGriechenlanderzieltenwirindenerstenneunMonaten2015 einen auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz von 2,1 Mrd. €. Auch nach der Einigung Griechenlands mit den europäischen Institutionen sowie den Reformanstrengungen, ist die wirtschaftliche Lage weiterhin angespannt. Die positiven Beiträge aus dem Festnetz-Geschäft konnten den Umsatzrückgang aus dem Mobilfunk-Geschäft kompensieren. Der Festnetz-Bereich entwickelte sich infolge der Umsatzanstiege im Breitband- sowie TV-Geschäft deutlich positiv. Unsere attraktiven TV-Inhalte wurden sehr gut von den Kunden ange- nommen. In Verbindung mit der Fokussierung auf den Ausbau der DSL- Anschlüsse verzeichneten wir auch bei der Anzahl der Breitband-Anschlüsse einen regen Kundenzuwachs. Der Geschäftskundenbereich B2B/ICT leistete ebenso einen positiven Beitrag. Insgesamt ist es uns dadurch gelungen, die rückläufigen Umsätze bei den Sprachdiensten – insbesondere belastet durch Anschlussverluste bei der klassischen Telefonie – auszugleichen. Das Mobilfunk-Geschäft war gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 2,2 % rückläufig. Dank des zweistelligen Umsatzanstiegs beim Daten­ geschäft konnten die Rückgänge bei den Sprachumsätzen teilweise kom- pensiert werden. Diese waren infolge einer zunehmenden Attraktivität von Flat-Tarifen und dem damit verbundenen niedrigeren Preisgefüge rückläufig. Ebenso sanken die SMS-Umsätze beim Prepaid gegenüber der Vorjahres­ periode – zunehmend bedingt durch vermehrte Inanspruchnahme von SMS-Tarifoptionen sowie einer geringeren Nutzung. In den ersten neun Monaten 2015 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland bei 827 Mio. € und sank gegenüber der Vorjahresperiode um 2,1 %. Neben dem auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz konnten höhere direkte Kosten, u. a. bedingt durch höhere Ausgaben bei den Endgeräten sowie regulie- rungsbedingt höhere Interconnection-Kosten, nicht ganz durch gesunkene indirekte Kosten ausgeglichen werden. Ungarn. In den ersten neun Monaten 2015 stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,0 % auf 1,1 Mrd. € an. Unter der Annahme konstanter Wechselkurse stieg der Umsatz um 3,8 %. Dieses Wachstum ist großteils der positiven Entwicklung im Festnetz-Geschäft zu verdanken, insbesondere durch Umsatzzuwächse im Breitband- und im TV-Geschäft von 11,8 %. Der Anteil des Breitband-/TV-Geschäfts an den gesamten Festnetz-Umsätzen stieg um 4 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahres- periode an. Infolge unserer Strategie, in unseren integrierten Landesgesell- schaften ein pan­europäisches Netzwerk aufzubauen, wurden IP-basierende Breitband-Anschlüsse stärker vermarktet. Infolgedessen stiegen z. B. die Breitband-Anschlüsse im Vergleich zur Vorjahresperiode insbesondere bei den VDSL-Anschlüssen an. Davon profitierte auch das TV-Geschäft, das durch seine innovativen TV-Dienste über alle Bildschirme hinweg die Kunden überzeugte. Auch das Energie-Resale-Geschäft entwickelte sich positiv gegenüber der Vorjahresperiode. Darüber hinaus leistete auch der Geschäftskundenbereich B2B/ICT einen positiven Umsatzbeitrag, sodass wir die insgesamt rückläufigen Sprachumsätze bei der klassischen Telefonie überkompensieren konnten. Positiv auf den Gesamtumsatz wirkte sich auch das Mobilfunk-Geschäft aus. Der positive Trend beim Geschäft mit den mobilen Datenumsätzen setzte sich auch im dritten Quartal in Folge weiter fort – der Anstieg betrug gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum rund 15 %. Diese Entwicklung ist u. a. das Resultat unseres schnellen Mobilfunknetzes, der hohen Reichweite sowie der erfolgreichen Vermarktung innovativer Produkte, die sich sowohl im Nutzungsverhalten als auch in einem hohen Anteil von Smartphones an den insgesamt verkauften Endgeräten widerspiegelt. Das macht sich auch bei den Endgeräteverkäufen bemerkbar, die sich mit ihrem Umsatzbeitrag positiv auf den gesamten Mobilfunk-Umsatz auswirkten, sodass wir insgesamt die im Wesentlichen regulierungsbedingt rückläufigen Serviceumsätze voll aus- gleichen konnten. Das bereinigte EBITDA betrug 373 Mio. € und erhöhte sich damit gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres im Wesentlichen durch die positiven Effekte aus dem Umsatzanstieg um 7,8 %. Dadurch konnten höhere direkte Kosten v. a. bei den Ausgaben für bezogene Güter und Dienstleistungen kompensiert werden. Österreich. In Österreich erwirtschafteten wir in den ersten neun Monaten 2015 einen Umsatz von 609 Mio. €, was einem Anstieg von 1,0 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum entspricht. Dies ist zum einen auf die positive Entwicklung der Sprachumsätze zurückzuführen, zum anderen stiegen die Umsätze beim mobilen Datengeschäft insbesondere bei den Vertragskunden weiter deutlich an, sodass sich auch der Anteil der Datenumsätze an den Gesamtumsätzen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum erhöhte. Ursache dafür ist v. a. das Ergebnis der erfolgreichen Einführung des neuen Tarifmodells im letzten Jahr, gefolgt von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Smartphones. Beides führte zu einer sprunghaft gewachsenen Nutzung der Datendienste. Insgesamt konnten wir so die Rückgänge aus regulierungs- bedingt geringeren Roaming-Entgelten kompensieren. Das bereinigte EBITDA stieg in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,0 % und betrug somit 195 Mio. €. Zu diesem Ergebnis haben neben den positiven Effekten aus dem Umsatzanstieg auch geringere indirekte Kosten, insbesondere bei den Personalkosten, beige- tragen. Ebenfalls einen positiven Beitrag zum bereinigten EBITDA leisteten Einsparungen bei den direkten Kosten, im Wesentlichen bedingt durch geringere Ausgaben für bezogene Güter und Dienstleistungen. EBIT In unserem operativen Segment Europa lag das EBIT in den ersten neun Monaten 2015 bei 1,2 Mrd. €; dies entspricht einem Rückgang um 11,4 % gegenüber der Vorjahresperiode. Ursächlich für diese Veränderung ist im Wesentlichen die rückläufige EBITDA-Entwicklung. Positiv auf die EBIT- Entwicklung wirkte sich ein leicht vermindertes Abschreibungsniveau aus. Cash Capex In den ersten neun Monaten 2015 wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex von 1,2 Mrd. € aus. Dies entspricht einem Rückgang von 18,6 %, der in erster Linie durch den im Vorjahr getätigten Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen in der Tschechischen Republik, Polen und der Slowakei bedingt ist. In geringerem Umfang haben wir in den ersten drei Quartalen 2015 Mobilfunk-Spektren z. B. in Albanien erworben.

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