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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2015 - Ereignisse nach der Berichtsperiode, Prognose

32 Konzern-Zwischenlagebericht Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht 9M 2015. Gesamtumsatz Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8 %.DiekonzerninternenUmsätzesankenaufgrundvonEffizienzmaßnahmen, v. a. durch die fortgesetzte Flächenoptimierung im Bereich Grundstücke und Gebäude. Des Weiteren ist der Umsatzrückgang auf die fehlenden Umsätze in Zusammenhang mit dem Anfang Februar 2014 vollzogenen Verkauf von 70 % der Anteile an der Scout24 Gruppe sowie auf die Neuaufstellung des Bereichs Group Innovation zurückzuführen. EBITDA, bereinigtes EBITDA Im Berichtszeitraum verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zur Vor­ jahresperiode um 192 Mio. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf einen Ertrag in Höhe von 175 Mio. €, resultierend aus einer Vergleichs­ vereinbarungzurBeilegungeineslaufendenkartellrechtlichenBeschwerde­ verfahrens im ersten Quartal 2015, zurückzuführen. Des Weiteren wirkten geringere Personal­aufwendungen infolge des fortgesetzten Personal­- umbaus sowie höhere Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken und Gebäuden positiv auf das Ergebnis. Gegenläufig belasteten die Weiter- ­gabe von Effizienzgewinnen an die operativen Konzernsegmente, die durch fortgeführtes Kosten-Management erreicht wurden, sowie der Wegfall des operativen Beitrags der Scout24 Gruppe das EBITDA. Insgesamt war das EBITDA in der Berichtsperiode mit Sondereinflüssen –insbesonderefürPersonalmaßnahmen–inHöhevon137Mio.€belastet.In der Vergleichsperiode waren die Sondereinflüsse entscheidend vom Ertrag im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der Scout24 Gruppe geprägt. EBIT Der Rückgang des EBIT gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist maßgeblich auf den Ertrag aus der Entkonsolidierung der Scout24 Gruppe im Vorjahr zurückzuführen. Cash Capex Der Cash Capex verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 10 Mio. €, im Wesentlichen resultierend aus geringeren Lizenzanschaffungen. Dem standen höhere Fahrzeuganschaffungen gegenüber. EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2015) Aktienrückkauf. Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat am 29. September 2015 beschlossen, die Ermächtigung durch die Hauptver- sammlung vom 24. Mai 2012 zum Erwerb eigener Aktien auszuüben und 950 000 Aktien über die Börse zu erwerben. Mit den zurück gekauften Aktien sollen insbesondere Ansprüche im Rahmen unseres Vergütungssystems des sog. „Share Matching Plans“ bedient werden. Das Aktienrückkaufprogramm wurde am 1. Oktober 2015 abgeschlossen. Am 30. September 2015 und 1. Oktober 2015 wurden insgesamt 950 000 Aktien mit einem Gesamt­ volumen von 14,8 Mio. € erworben (durchschnittlicher Kaufpreis pro Aktie: 15,57 €). Als Folge daraus werden eigene Anteile von 2,4 Mio. € offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt (rechnerischer Wert pro Aktie: 2,56 €) und die Gewinnrücklagen des Konzerns um rund 12,4 Mio. € verringert. Börsengang der Scout24 AG. Im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG am 1. Oktober 2015 haben wir rund die Hälfte unserer Beteiligung an der Gesellschaft zu einem Preis von 30,00 € je Aktie verkauft und dafür rund 0,4 Mrd. € erhalten. Informationen zu der am 27. Oktober 2015 verabschiedeten Verordnung der Europäischen Kommission zum Telekommunikationsbinnenmarkt finden Sie im Kapitel „Risiko- und Chancensituation“, Seite 33 f. Verkauf unserer Online-Plattform t-online.de und unseres Digitalver- markters InteractiveMedia. Der mit Ströer vereinbarte Verkauf gegen neu ausgegebene Ströer-Aktien wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts und dem Eintreten der weiteren Vollzugsbedingungen am 2. November 2015 vollzogen. Informationen zu der im Oktober 2015 stattgefundenen Auktion zur Frequenz­ vergabe in Polen finden Sie im Kapitel „Wirtschaftliches Umfeld“, Seite 9 f. Informationen zu den Entwicklungen in den Rechtsverfahren Klagen von Telefonbuchpartnerverlagen sowie Schadensersatzklagen Preis-Kosten- Schere finden Sie im Kapitel „Risiko- und Chancensituation“, Seite 33 f. PROGNOSE Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Ein- schätzung unseres Managements. Im Folgenden werden die zum heutigen Zeitpunkt vorliegenden wesentlichen Erkenntnisse über Veränderungen zu denimzusammengefasstenLagebericht2014veröffentlichtenPrognosen (Geschäftsbericht 2014, Seite 134 ff.) erläutert. Die darüber hinaus dort abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend weiterhin ihre Gültig­ keit. Weiterhin gehen wir im Kapitel „Wirtschaftliches Umfeld“ in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den „Disclaimer“ am Ende dieses Berichts verwiesen. VERÄNDERUNGEN ZUM GESCHÄFTSBERICHT 2014 Die Deutsche Telekom hat im Geschäftsbericht 2014 einen Erwartungswert für das bereinigte EBITDA für das Geschäftsjahr 2015 von rund 18,3 Mrd. € formuliert. In diesem Erwartungswert waren ein Ertrag von 175 Mio. € aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrecht­ lichenBeschwerdeverfahrenssowiedasebenfallspositivaufunserbereinigtes EBITDAwirkendeneueGeschäftsmodell„JUMP!OnDemand“derT-Mobile US nicht enthalten. Im Rahmen dieses Geschäftsmodells wird Kunden der T-Mobile US seit Juni 2015 zusätzlich zu den Ratenkaufmöglichkeiten für Endgeräte ein Endgeräte-Mietmodell angeboten. Weiterhin wirkt sich der in diesem Jahr bisher stark gestiegene US-Dollar-Kurs deutlich positiv auf die Entwicklung unseres bereinigten EBITDA aus. Ohne Berücksichtigung der genannten Effekte im bereinigten EBITDA bestätigen wir weiterhin unsere Erwartung für 2015. Unseren Erwartungswert für den Free Cashflow von rund 4,3 Mrd. € für 2015 bestätigen wir somit ebenfalls. 950000 Aktien über die Börse zu erwerben. Mit den zurück gekauften Aktien 1. Oktober 2015 wurden insgesamt 950000 Aktien mit einem Gesamt­

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