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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2015

45Konzern-Zwischenabschluss Deutsche Telekom. Konzern-Zwischenbericht 9M 2015. FINANZERGEBNIS Das sonstige Finanzergebnis enthält die vom Joint Venture EE erhaltenen Dividendenzahlungen in Höhe von 0,4 Mrd. €. Die erfolgswirksame Verein- nahmung der Dividendenzahlungen stand im Zusammenhang mit der im Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung der am Joint Venture gehaltenen Anteile in die als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. Gegenläufig wirkten Bewer- tungsverluste,dieausderFolgebewertungderindenMandatoryConvertible Preferred Stocks der T-Mobile US (wirtschaftlich ähnlich einer nachrangigen Pflichtwandelanleihe) enthaltenen eingebetteten Derivate sowie aus der Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen stammen. ERTRAGSTEUERN In den ersten drei Quartalen 2015 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 0,8 Mrd. €. Die vergleichsweise niedrige Steuerquote ist u. a. auf Steuer­ erstattungen für vergangene Jahre in Deutschland, Europa und den USA zurückzuführen.DarüberhinauswirddieSteuerquotedurchdieVeräußerung von Anteilen an zwei inländischen Beteiligungen gemindert. Die Erträge hieraus unterliegen einer nur geringen Steuerbelastung. SONSTIGE ANGABEN ABSCHREIBUNGEN Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeit- raum um 0,4 Mrd. € auf 8,2 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren insbesondere der Ausbau des 4G/LTE-Netzes im Rahmen des Netzmodernisierungspro- gramms der T-Mobile US, was zu einer erhöhten Abschreibungsbasis führte. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG Cashflow aus Geschäftstätigkeit Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäfts- tätigkeitum1,4Mrd. € auf11,1Mrd. €.HierzutrugimWesentlichendiepositive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Darüber hinaus resultierte aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens ein Zahlungsmittelzufluss von 175 Mio. €. Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Liefe- rungen und Leistungen abgeschlossen. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich in den ersten drei Quartalen 2015 insgesamt mit 0,6 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen den in 2015 erneuerten Abschluss einer in 2014 beendeten Factoring-Verein- barung. Im Vorjahreszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,5 Mrd. €. Ebenso positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit wirkte die von der Scout24 Gruppe erstmals erhaltene Dividendenzahlung in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € höhere Dividenden- zahlungen des Joint Ventures EE. Aus Konditionenänderungen von Zinsderi- vaten resultierten im Berichtszeitraum Einzahlungen in Höhe von 0,1 Mrd. €. Cashflow aus Investitionstätigkeit in Mio. € Q1–Q3 2015 Q1–Q3 2014 Cash Capex Operatives Segment Deutschland (4 644) (2 732) Operatives Segment USA (5 062) (3 957) Operatives Segment Europa (1 191) (1 464) Operatives Segment Systemgeschäft (819) (826) Group Headquarters & Group Services (230) (240) Überleitung 374 492 (11 572) (8 727) Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheits- leistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 1 558 648 Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 224 182 Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen a (8) 1 540 Erwerb GTS Central Europe Gruppe – (539) Staatsanleihen (netto) 164 57 Sonstiges 159 (385) (9 475) (7 224) a Enthält in den ersten drei Quartalen 2014 Einzahlungen in Höhe von 1,6 Mrd. € aus dem Verkauf von 70 % der Anteile an der Scout24 Gruppe. Der Cash Capex erhöhte sich um 2,8 Mrd. € auf 11,6 Mrd. €. Im Berichtszeit- raum wurden Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 3,8 Mrd. € erworben, v. a. in den operativen Segmenten USA und Deutschland. In der Vergleichs­ periode waren in den operativen Segmenten USA und Europa 2,0 Mrd. € erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Darüber hinaus stieg der Cash Capex v. a. im operativen Segment USA im Zusammenhang mit der Netz­ modernisierung, einschließlich dem Ausbau des 4G/LTE-Netzwerks, sowie im operativen Segment Deutschland aufgrund der im Rahmen der integrierten Netzstrategie vorgenommenen Investitionen in den Vectoring-/Glasfaserkabel- Ausbau, in die IP-Transformation und in die LTE-Infrastruktur. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Mio. € Q1–Q3 2015 Q1–Q3 2014 Commercial Paper (netto) 2 576 1 456 Ziehung von EIB-Krediten 1 199 – Aktienoptionen T-Mobile US 41 17 Rückzahlung Anleihen (3 764) (3 794) Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (1 255) (1 289) Erwerb der restlichen Anteile der Slovak Telekom (900) – Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (814) (618) Rückzahlung von EIB-Krediten (412) – Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheits- leistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) (289) 136 Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) (226) (214) Schuldscheindarlehen (netto) (179) (1 219) Money Market Loans (netto) (160) – Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (149) (121) Begebung Anleihen – 3 019 Erwerb der restlichen Anteile der T-Mobile Czech Republic – (828) Sonstiges (615) (30) (4 947) (3 485) Operatives Segment Deutschland (4644) (2732) Operatives Segment USA (5062) (3957) Operatives Segment Europa (1191) (1464) Überleitung 374492 (11572) (8727) leistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 1558648 Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 224182 (8) 1540 Staatsanleihen (netto) 16457 (9475) (7224) Commercial Paper (netto) 25761456 Ziehung von EIB-Krediten 1199 – Aktienoptionen T-Mobile US 4117 Rückzahlung Anleihen (3764) (3794) Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (1255) (1289) Schuldscheindarlehen (netto) (179) (1219) Begebung Anleihen – 3019 (4947) (3485)

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